|
GÖRLITZ, DAS TOR ZUM OSTEN
Hier begrüßt Sie Görlitz mit seiner interessanten Geschichte von über 925 Jahren. Wollen Sie mehr darüber wissen und genauer? Lassen Sie sich überraschen was es alles zu erforschen gibt!
GÖRLITZ, DIE ÖSTLICHSTE STADT DEUTSCHLANDS
Eine Stadt mit vielen Sehenswürdigkeiten und Eigenheiten die es lohnt sie zu besuchen und zu erforschen. Ich möchte mit meinen bescheidenen Mitteln einen kleinen Beitrag dazu beitragen und Sie ein wenig neugierig auf diese Stadt und ihre Menschen machen.
Man sollte sich, wenn man sich in unbekanntes Gebiet begibt vorher kundig machen was auf einen zukommt, was einen erwartet. Das möchte ich mit meiner Chronikarbeit die ich nun schon über 35 Jahren betreibe, erreichen, Sie neugierig machen auf das Görlitz mit seiner über 925 Jahren wechselvollen Geschichte. Für Freunde der Stadtgeschichte ist mein Bestand eine Fundgrube in alle Richtungen! Es kann natürlich nur angedeutet werden wie groß der Fundus ist um nachzuschauen was überhaupt infrage kommt. Ich erschrecke oft selber und man verliert sehr schnell die Übersicht, wenn man es vergisst zu ordnen. Was sich so in den Jahren ansammelt, wenn man nur dran bleibt, ist erschreckend. Will man aber dazu beitragen, um vieles nicht in Vergessenheit geraten zu lassen, muss man Opfer bringen und nicht nach Geld, Ruhm und Anerkennung streben. Da aber die eigene Stadt für solche Idealisten kein Interesse zeigt und unterstützt obwohl es für die Stadt und nur der Stadt ist, öffne ich mich auf diese Art und denke, vielleicht wird einer oder andere wach und denkt, wenn er denkt, das können wir nicht auf uns sitzen lassen und helfen ein wenig. Den Anfang wollte auch schon unser Kultur Bürgermeister machen, aber dabei blieb es auch, leider.
Natürlich ist es für einen über 65 Jährigen gelernten DDR Bürger nicht leicht mit den neuen Begebenheiten klar zu kommen, aber was haben wir nicht schon alles geschafft auch mit wenig Mittel und Hilfe. Wenn ich gerade von Hilfe spreche, dann kam sie nur von einer einzigen Person von meinen lieben Prof. Potel aus Hannover. Er gab mir, Zuspruch und Kraft zum Weitermachen in oftmals Aussichtslosen Situationen, die solch eine Arbeit für einen Laien so bereithalten. Allein das Arbeiten in einem Archiv ist für einen Leihen eine Strafe, noch krasser formuliert Strafarbeit. Lässt man sich aber auf so etwas ein und macht es auch noch mit Freude, muss man da durch am besten mit dem Kopf zu erst. Ich hatte zum Anfang nur vor, sollte ich mal das Rentenalter erreichen u. nicht Zuhause verblöden zu wollen, muss du dir eine Beschäftigung suchen die dir die Zeit nicht lang werden lässt. Durch die Wende kam nun alles ganz anders wie so oft im Leben. Über Nacht nahm es aber Ausmaßen an vor denen ich heute stehe. Mein Thema was ich mir gestellt hatte und für das ich alle Vorbereitungen treffen wollte, wenn ich mal Zeit habe als Rentner, um darüber zu schreiben war
„Vom Kloster zur Oberschule – Geschichten um den Klosterplatz“.
Wenn die Wende nicht zugeschlagen hätte, hätte es vielleicht auch geklappt so wie ich es mir vorgenommen hatte, aber wie es so oft im Leben ist kommt es anders als … So hab ich mich der Wende-Zeit voll hingegeben und zusammen getragen, was das Zeug hält. Hätte nie gedacht das man so einen Knall haben kann und sein Geld und Zeit für so etwas opfert.
Wer seine Dr. Arbeit oder so etwas mal schreiben muss oder will, ist mit meinem Material auf eine Fundgrube gestoßen, die es nicht noch einmal gibt! Durch das jahrelange Durchstöbern von Archiven vor allem in Görlitz (O.L. B. und Ratsarchiv) habe ich feststellen müssen, in was für einen jämmerlichen Zustand manche Bücher u.s.w. waren. Da habe ich mir auch so meine Gedanken gemacht was wird, wenn man sie nicht mehr lesen und anfassen kann? Und so kam die Wende auch gerade recht für diese Sachen die es sehr nötig haben ersetzt zu werden um das sie auch unsere Nachkommen lesen können.
Und so fasste ich die kaum zu übersehende Idee mich über die Hefte welche aus den Görlitzer Zeitungen als Monatsbeilagen zu Jahres-Heften - die Heimat und N S H - heraus kamen zu bearbeiten und auf CD zu verewigen. Heute nach dem ich es geschafft habe, frage ich mich selber, das kann nur ein Verrückter machen! Aber nebenbei bin ich auch etwas stolz es geschafft zu haben! Sie werden lieber Leser sich selber überzeugen können was sie so alles finden können bei mir über die Stadt und Ihre Menschen.
Klicken Sie einfach mal durch das Menü und lassen sich überraschen, was so alles da ist beim Stadt-Chronist-Noack. Aber noch schöner ist es natürlich, wenn man es selber dann in den Händen halten kann und vielleicht gleich mit nach Hause nehmen kann und es für seine Zwecke zu nutzen, dann setzen Sie sich mit mir in Verbindung!
Dass das nicht umsonst sein kann, wird wohl jeder einsehen und auch meine Arbeit durch ein Entgelt zu würdigen wissen. Wissen ist Macht und diese in den rechten Händen ist Frieden auf Dauer.
Viel Spaß beim Erkunden. Ich helfe gern weiter um Ihre Neugier zu befriedigen.
Ihr Chronist Martin Noack
GYMNASIUM AUGUSTUM am KLOSTERPLATZ
Das ist die Schule mit der eigentlich mein tieferes Interesse für diese Stadt so richtig in Gang gekommen ist! Hier stand eines der interessantesten Gebäude der Stadt ein Kloster aus dem eine Schule entstand und in 18 Jahrhundert abgerissen und neu aufgebaut wurde so wie wir es heute sehen. Allein dieses Ensemble hat eine 800 Jährige Geschichte auf seinem Buckel, was eine unvorstellbare lange Zeit für einen Menschen ist. Und man kann sich vorstellen, was so alles passiert ist in dieser Zeit! Aber man geht mit dieser Geschichte in Görlitz sehr achtlos um. Bedingt ist der Wandel der Systeme, welche es mit der Geschichte nicht so genau nehmen, besser es für ihre Zwecke missbrauchen! Leider ist das überall so, nicht nur hier! Darum muss es Menschen geben, die es festhalten wie es wirklich war und dabei nicht zu Rum und Ehre kommen.
|